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ZNK MO Interview

ZNK Mo: „Ab dem Zeitpunkt haben wir so viel Scheiße miteinander gebaut, da wusste ich, wir gehören zusammen.“

Bisher hielt sich der gebürtige Mannheimer ZNK MO eher bedeckt im Hintergrund. Mit seinem gemeinsamen Song „Keine Zeit“ mit BINHO taucht sein Name das erste Mal auf Plattformen wie Spotify und Itunes auf. Wer die Jungs von ZNK kennt, wird das ein oder andere Mal diesen bärtigen Kerl mit dem Rest der Crew gesehen haben. Wir haben uns mit ihm zusammengesetzt und über seine Anfänge in Sachen Musik gesprochen, zum Beispiel, wie er mit OG Keemo, BINHO und Funkvater Frank in Kontakt kam und welche Wünsche er für seine Zukunft hat.

Wie lange machst du schon Musik?

Puh… ich bin schon sehr früh mit Musik in Verbindung gekommen. Mein ganzes Umfeld hat mich damals schon zu Hip Hop gebracht.  Hatte also schon bereits in sehr jungen Jahren einen Draht zu diesem Genre. Irgendwann habe ich angefangen Beats zu machen. Da habe ich mir damals eine gecrackte Version von Magix geholt und direkt losgelegt.

Dann hast du ja bereits viele Jahre an Beats rumgebastelt – welche Künstler inspirieren dich?

Oh, das ist schwierig. Ich denke, es gibt viele Künstler die mich inspirieren, die auch alle unterschiedlichen Musikrichtungen entspringen. Ich mag Jazz, Soul und Gospel – aber meine absolute Lieblings-CD, die ich auch heute noch höre, ist die von FunkMaster Flex Vol. 1 – Wahnsinns Platte! Ich bewundere vor allem „Onra“, das ist ein Beat-Produzent aus Frankreich, der hat irgendwann Mal eine Asienreise gemacht und dann Schallplatten von dort mitgebracht, um diese zu sampeln. Aber natürlich auch mein Homie Funkvater Frank. Es ist schon eine Art Ritual geworden, dass er immer der Erste ist, der meine neuen Werke zu hören bekommt.

Wenn wir schon bei Funkvater Frank sind. Wie lange kennt ihr euch alle schon und was bedeutet für dich der ZNK Mobb?

Wir hängen schon so lange miteinander ab, da vergisst man manchmal einfach, wo man sich das erste Mal gesehen hat. Mit Keemo habe ich damals schon Songs aufgenommen. Das war aber eher richtig schlecht. Die Songs haben wir auf Englisch gemacht und über ein Gaming Headset aufgenommen. Zum Glück gibt es keine Aufnahmen mehr davon! BINHO dürfte ich damals während unserer Konfirmation kennengelernt haben, dort sind wir uns zum ersten Mal begegnet. Ab dem Zeitpunkt haben wir so viel Scheiße miteinander gebaut, da wusste ich, wir gehören zusammen.

ZNK MO: “(…) meine besten Homies, wir hängen schon so lange miteinander ab, das hat uns schon zu Brüdern zusammengeschweißt.”

Das ZNK Kollektiv sind einfach meine besten Homies, wir hängen schon so lange miteinander ab, das hat uns schon zu Brüdern zusammengeschweißt. Schon damals waren wir uns einig wo wir gemeinsam hin und wie wir es erreichen wollen. Es ist auch gut, immer jemanden da zu haben, mit dem man einfach über Gott und die Welt reden kann.

Was hast du dir 2018 für Ziele gesetzt?

Ich glaube, wie jeder andere Musiker auch: ganz nach oben! Schau dir mal an, wie es bei Keemo und Frank abging. Das ging alles so schnell, ich hab es glaub ich immer noch nicht ganz realisiert. Ich will einfach ganz viele Beats produzieren, rumfahren, auf Konzerte und Festivals gehen, aber nicht um auf der Bühne zu sein – da halte ich mich lieber im Hintergrund, die Show überlasse ich doch lieber den Rappern. Aber um einfach diese ganzen verschiedenen Menschen aus allen Teilen der Welt kennen zu lernen und sich gegenseitig auszutauschen, das wäre mal was.

Können wir in nächster Zeit neue Sachen von dir erwarten?

Auf jeden Fall. Ich habe vieles mit meinem Bro BINHO geplant. Das wird vom Sound auch etwas anders als „Keine Zeit“. Da sind wir momentan noch etwas am Experimentieren. Wann das alles kommt, weiß ich noch nicht. Momentan ist bei allen von uns viel privater Stress angesagt und ich muss sagen, wir sind schon ein unorganisierter „Haufen Scheiße“. Aber ich will mich dieses Jahr auch erstmal auf Mannheim konzentrieren und mit meinen engen Freunden was machen. Das sollte erstmal ein Fundament hier in der Stadt schaffen, worauf man dann alles Weitere aufbauen kann.

Du hast das letzte Wort.

Grüße gehen an jeden Motherfucker, der meinen Scheiß feiert. Und natürlich ZNK für den Support und es ist ziemlich geil, wo wir gerade gemeinsam sind!

Ein Kommentar

  1. Ich bin einer dieser Motherfucker. Weiter so Bro´s.
    ….und wenn ihr mal einen Fotografen braucht….
    Gruß Tommy

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